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Kleinigkeiten, die in der Zusammenarbeit den großen Unterschied machen 

„Wir müssen hier ja keine Freunde werden“: ein Satz, den ich häufig in Teams höre. Stimmt.

Was jedoch oft dahinter steckt:

  • angestaute Konflikte
  • Frust, der Zusammenarbeit und Leistung verhindert
  • fehlende Wertschätzung im Miteinander
  • keine Basis, um Spannungen konstruktiv zu lösen

Ich sehe immer wieder, wie aus kleinen anfänglichen Unstimmigkeiten große Konflikte werden. Häufig auch, weil wir nicht geübt darin sind, mit Emotionen im Arbeitskontext umzugehen.

Der Wunsch, möglichst „professionell“ zu sein und die Annahme, „Gefühle haben auf der Arbeit nichts verloren“ verhindern, dass wir Spannungen konstruktiv lösen. Schnell häufen sich so Missverständnisse an und belasten die Arbeitsatmosphäre.

 

Dabei sind es oft die Kleinigkeiten, die in der Zusammenarbeit den großen Unterschied machen: 

  • Das Handy weglegen, wenn ein Kollege mit dir spricht
  • morgens bewusst „Guten Morgen“ sagen
  • merken, wenn jemand im Team zunehmend erschöpft wirkt
  • nachfragen, wenn ein „alles gut“ nicht stimmig wirkt
  • auch „schwierigen“ Kollegen mit Menschlichkeit und Aufmerksamkeit begegnen
  • verständnisvoll nachfragen, wenn jemand auf deine Nachricht noch nicht geantwortet hat
  • der eigenen Führungskraft sagen, was sie gut macht
  • Arbeit wertschätzen, die oft unsichtbar bleibt (z. B. Empfang, HR, Assistenz oder Buchhaltung)

Kommunikation und Beziehungsarbeit müssen in Teams einen höheren Stellenwert bekommen. Sonst endet „Wir müssen hier ja keine Freunde werden“ ruckzuck in kollektivem Genervtsein.

 

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